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Videosprechstunde dokumentieren: der Leitfaden für Telemedizin-Doku

Diktara Team3 Min. Lesezeit
Praxis & Workflow

Telemedizin und Videosprechstunde wachsen – die Dokumentation bleibt Handarbeit. Was rechtlich und inhaltlich in die Doku gehört, wie Sie Online-Meetings protokollieren und wie aus dem Gespräch automatisch ein Arztbrief oder Befund wird.

Die Videosprechstunde ist im Praxis- und Klinikalltag angekommen: Befundbesprechungen, Verlaufskontrollen, psychotherapeutische Sitzungen und interdisziplinäre Konferenzen finden heute selbstverständlich online statt. Was dabei oft unterschätzt wird, ist die Dokumentation. Sie ist genauso verpflichtend wie in der Präsenz – nur lässt sie sich im Video-Call noch schlechter „nebenbei“ erledigen, weil der Blick auf den Bildschirm gehört, nicht auf die Tastatur.

Was ist Telemedizin? Eine kurze Definition

Telemedizin bezeichnet die Erbringung medizinischer Leistungen über räumliche Distanz mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnik. Die bekannteste Form ist die Videosprechstunde – der direkte Arzt-Patienten-Kontakt per Video. Dazu kommen Telekonsile zwischen Behandelnden, telemedizinisches Monitoring und interne Online-Besprechungen wie Tumorboards. Allen gemeinsam ist: Es entsteht ein dokumentationspflichtiges Gespräch, nur eben nicht im selben Raum.

Was bei der Dokumentation der Videosprechstunde zählt

Inhaltlich unterscheidet sich die Doku einer Online-Sprechstunde kaum von der Präsenz – ein paar Punkte verdienen aber besondere Aufmerksamkeit:

  • Einwilligung und Aufklärung zur Videosprechstunde nachvollziehbar festhalten.
  • Anlass, Anamnese, Befund(e), Beurteilung und das weitere Vorgehen wie gewohnt strukturieren.
  • Den Fernbehandlungs-Kontext vermerken (Videosprechstunde statt persönlicher Kontakt).
  • Technische Besonderheiten dokumentieren, wenn sie die Beurteilung beeinflussen.
  • Für die Abrechnung relevante Angaben sauber erfassen.

Online-Meetings sind nicht nur Patientengespräche

Ein großer Teil der medizinischen Online-Kommunikation findet intern statt: Tumorboards, Fallkonferenzen, Teambesprechungen und Supervisionen. Auch hier braucht es ein verlässliches Protokoll – mit Beschlüssen, Verantwortlichkeiten und offenen Punkten. Mitschreiben während der Diskussion ist mühsam und lückenhaft; im Nachhinein aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren ist es erst recht.

So entsteht die Dokumentation automatisch mit Diktara

Genau hier setzt ambiente Dokumentation an. Diktara läuft dezent in Ihrem Online-Termin mit – egal ob Zoom, Microsoft Teams oder Google Meet – und erstellt aus dem Gespräch direkt einen strukturierten Entwurf. Mehr dazu auf der Seite Telemedizin & Online-Meetings.

  • Diktara hört im Hintergrund mit, ohne den Gesprächsfluss zu stören.
  • Es erkennt, wer spricht, und trennt die Aussagen nach Sprecher:innen.
  • Aus dem Transkript wird ein Arztbrief, Befund oder Besprechungs­protokoll nach Ihrer Vorlage.
  • Sie prüfen, passen an und geben frei – jede Formulierung ist an die Stelle im Gespräch gebunden.
Manuell dokumentierenMit Diktara
Während des TerminsMitschreiben oder Stichworte tippenVoll beim Gespräch bleiben
Nach dem TerminAus dem Gedächtnis ausformulierenEntwurf liegt bereit, nur prüfen
Sprecher-ZuordnungManuell, fehleranfälligAutomatisch getrennt
TonaufnahmeOft dauerhaft gespeichertIn Echtzeit verarbeitet, danach gelöscht

Datenschutz: Gesundheitsdaten im Online-Termin

Gerade online gehört die Frage nach dem Datenstandort an den Anfang. Diktara verarbeitet alle Daten ausschließlich in Österreich, durchgängig verschlüsselt und ohne Training mit Ihren Daten; die Tonaufnahme wird in Echtzeit verarbeitet und danach gelöscht. Wie das konkret aussieht, lesen Sie unter Sicherheit & Datenschutz. Für die Humanmedizin und die Psychotherapie gibt es jeweils passende Abläufe und Vorlagen.

Die beste Telemedizin-Doku ist die, die Sie nach dem Termin nur noch lesen und freigeben – nicht erst schreiben müssen.

Was bedeutet Telemedizin?
Telemedizin ist die Erbringung medizinischer Leistungen über räumliche Distanz mit Hilfe von Kommunikationstechnik – am bekanntesten als Videosprechstunde. Dazu zählen außerdem Telekonsile zwischen Behandelnden, telemedizinisches Monitoring und interne Online-Besprechungen wie Tumorboards.
Wie dokumentiere ich eine Videosprechstunde?
Inhaltlich wie eine Präsenzsprechstunde – Anlass, Anamnese, Befund, Beurteilung und weiteres Vorgehen – ergänzt um Einwilligung/Aufklärung zur Videosprechstunde und den Fernbehandlungs-Kontext. Mit Diktara entsteht der strukturierte Entwurf automatisch aus dem Gespräch; Sie prüfen und geben frei.
Ist die Dokumentation einer Online-Sprechstunde DSGVO-konform möglich?
Ja. Entscheidend sind Datenstandort, Verschlüsselung und der Umgang mit der Aufnahme. Diktara verarbeitet ausschließlich in Österreich, verschlüsselt durchgängig, nutzt Ihre Daten nicht zum Training und löscht das Audiosignal nach der Verarbeitung.
Mit welchen Video-Tools funktioniert das?
Diktara ist plattformunabhängig und arbeitet mit gängigen Tools wie Zoom, Microsoft Teams und Google Meet zusammen. Eine Installation ist nicht nötig – Diktara läuft im Browser.

Geschrieben vom Diktara Team

Zuletzt aktualisiert am 25. Juni 2026